DANCING IS NOT A CRIME! Footloose Musical [Kritik]

KULTFILM AUF DER MUSICALBÜHNE

1984 kam der Film „Footloose“ in die Kinos. Kevin Bacon tanzte gegen Spießertum und überkommene Moralvorstellungen an, für den jungen Schauspieler der Durchbruch. Im Jahr 1998 feierte dann die Musical-Fassung von FOOTLOOSE Premiere am Broadway in New York und begeisterte dort das Publikum in über 700 Vorstellungen. Von Ungefähr kommt die überwältigende Resonanz natürlich nicht, denn das Stück bietet alles, was Fans an Musicals schätzen und lieben: ergreifende Songs, energetische Choreografien und natürlich eine aufregende Story. Die Geschichte basiert dabei auf einer wahren Begebenheit. Erst 1980 nach fast hundert Jahren strenger Verbote konnten sich die Schüler der High School in Elmore City, Oklahoma, das Recht erkämpfen, tanzen zu dürfen und einen Ball auszurichten.

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Die Story

PACKENDE STORY ÜBER REBELLION UND LEBENSFREUDE

Ein Leben ohne Tanz und Musik? Unvorstellbar für den jungen Ren McCormack. Doch als seine Eltern sich scheiden lassen und er mit seiner Mutter in die konservative Kleinstadt Bomont ziehen muss, ändert sich sein Leben drastisch, denn in der bibelfesten Gemeinde sind Rockmusik, Alkohol und Tanzen strikt verboten. Damit will sich Ren jedoch nicht abfinden. Schnell hat er die Jugend des Städtchens auf seiner Seite und versucht, gegen Verbote und Engstirnigkeit vorzugehen – zunächst ohne Erfolg. Und es dauert nicht lange, bis der musikbegeisterte Neuling mit der strengen Moral des tonangebenden Reverend Shaw Moore in Konflikt gerät. Wo Rockmusik die Sinne verwirrt, sind Drogen- und Alkoholmissbrauch die teuflische Folge – so die Überzeugung des Reverend seit dem tragischen Unfall seines Sohns. Doch so leicht lässt sich die neu entfachte Leidenschaft der Jugend nicht bremsen. Als Ren sich schließlich ausgerechnet in Moores rebellische Tochter Ariel verliebt, läuft der Wettstreit zwischen den zwei Welten auf einen packenden Höhepunkt zu.

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Kritik zur Premiere am 12.02.25

Für das Bühnenbild der Show setzt Sam Madwar (Set Designer) auf einige mobile Requisiten, wie eine Baar, einen Schulflur, Kirchenbänke und vieles mehr. Generell wird auf ein dynamisches und flexibles Bühnenbild gesetzt. So gibt es bewegliche Gerüste, Gebäude und verfahrbare, zum Teil beleuchtete Wandelemente. Trotz diverser Ortswechsel werden alle Umbauten souverän und geschickt durch die Künstler und Künstlerinnen während der Show durchgeführt. Alle Umbauten werden sehr natürlich durch die Choreographien von Nicole Eckenigk & Timo Radünz und der Inszenierung von Erik Petersen umgebaut. So verwandelt sich das Bühnenbild immer wieder in neue Schauplätze, die sowohl aus dem Film bekannt als auch neu zu entdecken sind. Das gesamte Stück wird gekonnt durch ein schönes Licht-Dessin von Michael Grundner durchleuchtet.

Kritisch zu nennen, ist an dieser Stelle, jedoch unter Detailversessenheit, dass in der Premiere vereinzelte Darsteller nicht von Beginn an im vorgesehenen Spot standen oder saßen. Was ich allerdings auf die Premiere und die damit verbundene erste Aufregung schiebe. Ebenso wurde mir versichert, dass sich diese Kleinigkeiten durch das Einspielen der Crew und aller Darsteller und Darstellerinnen ausspielen.

Mein Highlight war die Inszenierung von „I´m free“ und „Mama sagt“. Die bekannten Songs „Footloose“, „Holding out for a hero“, „Almost Paradise“, „Let’s hear it for the boy“, etc. werden im englischen Original gesungen. Alle anderen Songs und Dialoge werden in der deutschen Sprache gesprochen und gesungen.
Positiv hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass trotz des technischen Ausfalls eines Mikrofons durch eine Backuplösung während des laufenden Showbetriebes schnell eingegriffen werden konnte und ein reibungsloser Ablauf der Show gewährleistet war. Außerdem wurde die Sprachverständlichkeit während des Stücks korrigiert und besser, wodurch ein gutes Folgen der Story, Mitwippen und Klatschen der Songs und Mitfiebern während des gesamten großartigen Klassikers möglich machte.

Zusammenfassend ist zu sagen, getreu dem Stück „DANCING IS NOT A CRIME!“, oder um die Sicht der umliegenden Besucher zu beeinträchtigen, Mitfiebern, Mitwippen und Klatschen ist strengstens erlaubt und war für mich nicht zu umgehen. Ich freue mich auf weitere Shows und wünsche allen Darstellern, Darstellerinnen, der gesamten Crew und allen Beteiligten Toi Toi Toi.

Offizieller Trailer von ShowSlot Touring GmbH

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Show-Dauer:             
ca. 2,5 Stunden inkl. einer
20min Pause.

Preise:
39,90 bis 119,90 bzw.
49,90 bis 129,90 € (Fr & Sa)

TOURTERMINE 2025

12.02. – 16.02.2025          Köln, Motorworld

27.02. – 02.03.2025         Graz (A), Helmut List Halle

10.03. – 11.03.2025          Nürnberg, Meistersingerhalle

14.03. – 16.03.2025          Bremen, Metropol Theater

17.03. – 19.03.2025          Hamburg, Inselpark Arena

21.03. – 23.03.2025          Berlin, Theater am Potsdamer Platz

27.03. – 30.03.2025          Frankfurt, myticket
Jahrhunderthalle

04.04. – 05.04.2025         Kempten, bigBOX Allgäu

08.04. – 09.04.2025         Hannover, Theater am Aegi

11.04. – 13.04.2025          Duisburg, Theater am Marientor

16.04. – 17.04.2025          Saarbrücken, Saarlandhalle

19.04. – 21.04.2025          Bregenz (A), Festspiel- und
Kongresshaus

24.04. – 25.04.2025         Salzburg (A), Salzburgarena

28.04. – 29.04.2025         Linz (A), TipsArena Linz

01.05. – 04.05.2025          Stuttgart, Liederhalle
(Beethoven-Saal)

Quelle: Pressefotos: Footloose-2025-Foto-09-Credit-Nico-Moser

CAST

Niklas Brunner ……………. Ren Mc Cormack

Hclena Lenn ………………. Ariel Moore

Ethan Freeman ………….. Reverend Shaw Moore
Florian Sovka …………….. Reverend Shaw Moore (alternierend)

Kerstin Ibald ………………. Vivian Moore
Femke Soetenga ……….. Vivian Moore (alternierend)

Nadine Kühn ……………… Ethel MeCormack /Cowgirl Naddie / Resident Director
………………………………….. (Corer l’ivian Moore)

Zoe Staubli ………………… Rusty
………………………………….. (Corer Ariel Moore)

Jens Emmert ……………… Willard Hewitt

Julius Störmer ……………. Chuck Cranston / Cowboy Bob
………………………………….. (Cover Ren McCormack)

Carina Fitzi ………………… Wendy Jo / Dance Captain
………………………………….. (Cover Vivian Moore, Ethel McCormack, Cowgirl Naddie)

Pia Wäbs …………………… Urleen
………………………………….. (Cover Ariel Moore)

Carina Nopp ……………… Lulu Warnicker / Ensemble
…………………………………..(Cover Ethel McCormack, Cowgirl Naddie, Rusty)

Torben Bach ……………… Feat. Ensemble Travis
………………………………….. (Cover Willard Hewitt, Chuck Cranston, Cowboy Bob,
………………………………….. Reverend Shaw Moore)

George Theodosiou …… Feat. Ensemble Lyle

Beneon Stevenson …….. Feat. Ensemble Jeter / Lotse
………………………………….. (Cover Willard Hewitt, Reverend Shaw Moore,
………………………………….. Feat. Ensemble Travis, Feat. Ensemble Lyle)

Riccardo Pastore ……….. Feat. Ensemble Garvin

Dominik Wojtasik ……….. Ensemble Bickle
………………………………….. (Cover Feat. Ensemble Jeter / Lotse, Feat. Ensemble Garvin)

Theresa Anna Barborik . Ensemble Cindy
………………………………….. (Cover Lulu Warnicker)

Swings

Magnus Jahr, Lorena Dehmlt, Lisa-Maria Hanselmann

Presseabsicherung für die Kritik zu Footloose

Die im Rahmen der Berichterstattung verwendeten Bilder und Videos wurden vom Veranstalter für Presse- und Werbezwecke zur Verfügung gestellt.

Die verfasste Kritik zu Footloose stellt eine subjektive Wahrnehmung des Autors dar und fällt unter die grundrechtlich geschützte Pressefreiheit gemäß Artikel 5 des Grundgesetzes. Sie dient der unabhängigen journalistischen Berichterstattung und spiegelt die persönliche Meinung des Verfassers wider.

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