Die stille Nacht – Das Weihnachtsmusical – [KRITIK]

Das Musical „Die Stille Nacht“:

Warum feiern wir Weihnachten? Das Weihnachtsmusical DIE STILLE NACHT erzählt auf berührende Art die wahre Bedeutung sowie die Entstehungsgeschichte von Weihnachten. Ein Weihnachtsklassiker in neuem und frischem Gewand.

Am Nachmittag des 24. Dezembers klingelt es unerwartet an der Tür. Das Mädchen Gabrielle macht auf. Ein junges Pärchen sucht dringend eine Übernachtungsmöglichkeit.

Gabrielles Papa schickt die Gäste genervt wieder weg. Ausgerechnet heute am Heiligenabend ist der Stresslevel bei allen wie eh und je hoch und der Haussegen hängt mächtig schief. Gabrielle aber lässt der Besuch keine Ruhe. Sie entflieht dem Weihnachtschaos zuhause und macht sich trotz Schneegestöber auf die Suche nach den beiden Fremden… Die Reise führt die Zuschauer auf ein bezauberndes Abenteuer mit dramatischem Wendepunkt zurück ins Jahr 0. Die Rahmenhandlung basiert auf der klassischen Weihnachtsgeschichte nach dem Lukas-Evangelium, jedoch aus einer Perspektive erzählt, die viele Überraschungen bereithält. Rappende Heilige Drei Könige, ein Engel vom Soul beflügelt, singende Ziegen und sogar ein rockiger Weihnachtsmann, mischen kräftig mit.
Mit Parallelen zu der heutigen Zeit bietet DIE STILLE NACHT den besten Einstieg in die Weihnachtszeit für Groß und Klein.
Die Stille Nacht – Wacky Showkultur

Die Besetzung

Markus Schiefer verkörpert „Jojachin & Melcheor“. Der Sternendeuter oder Gelehrte wird von Markus Schiefer gespielt, darüber hinaus spielt er den Hirten Jojachin und einige weitere kleine Secret Rollen wie Kevin – Allein zu Haus und einen Soldaten spielt er.

Nadine Lauterbach verkörpert „Engel“. Der soulig-discohafte Diva-Engel, lädt mit fetzigen Beats und glitzernden Roben, zu einer Weihnachtsparty ein.

Hermann Bedke verkörpert „Ismael & Hauptmann“. Als Handlanger des Herrodes sorgt Ismael für einige Lacher. Dagegen sorgt er als Hauptmann der römischen Soldaten für Zucht und Ordnung.

Chiara Egger verkörpert „Sarah & Caspar“. Neben der ängstlichen Hirtin Sarah verkörpert sie auch Caspar, einen Sterndeuter oder Gelehrten und eine Pfarrerin.

Robin Ziehbrunner verkörpert „Joseth“. Mit aller Kraft und Mühe versucht Joseph alles dafür zu tun, dass es seiner kleinen Familie gut geht.

Christopher Tim Schmidt schlüpft in eine Reihe kleinerer bedeutender Rollen, egal ob als Engel, Hirte, Soldat oder Rentier, erweckt er die Geschichte erst recht zum Leben.

Frank Bahrenberg verkörpert „Herodes“. Der Bösewicht macht jede Story erst richtig spannend. Frank Bahrenberg verteidigt in seiner Rolle als Herodes charmant und bissig seinen Thron.

Petra Pauzenberger erweckt die Geschichte durch ihre Vielseitigkeit und die Vielzahl kleiner Rollen, von Engeln bis hin zu Rentieren, wunderbar zum Leben.

Lina Ritters, egal ob Rentier, Soldat, Engel oder vielen mehr, überzeugt Lina Ritters mit vielen kleinen Rollen auf der Bühne.

Kirsten Schneider verkörpert „Sophie & Maria“. Wer ist wichtiger als Maria und Joseph in der Weihnachtsgeschichte? Egal, ob als Mutter Jesu oder schon erfahrene Mutter von Gabrielle, überzeugt Kristen Schneider auf ganzer Linie.

Lutz Standop verkörpert „Phil“. Der etwas Tollpatsche Vater, aber mit dem Herz am rechten Fleck stolpert mit Gabrielle durch Raum und Zeit.

Larissa Hartmann verkörpert „Engel“. Der soulig-discohafte Diva-Engel, lädt mit fetzigen Beats und glitzernden Roben, zu einer Weihnachtsparty ein.

Die Show im Festspielhaus Füssen

Nach einer freundlichen Begrüßung durch die Ticketkontrolle und einer kurzen Erklärung, wo unsere Plätze zu finden sind, begann das Stück „Die Stille Nacht, das Weihnachtsmusical“ pünktlich, trotz einer kurzen Verzögerung aufgrund eines medizinischen Notfalls.

Das Bühnenbild ist schlicht gehalten und bietet durch zwei Türen und einer Brücke im Hintergrund eine Vielzahl an Möglichkeiten der Mehrdimensionalität. Was auch während des ganzen Stücks ausgekostet wird.

Nach einem ersten Akt, der etwa eineinhalb Stunden dauerte und von alltäglichen Momenten, bewegenden Elementen der Weihnachtsgeschichte und einer neuen Erzählung durchzogen war, folgte eine 20-minütige Pause.

Im zweiten Akt, der etwa eine Stunde dauerte, wurde das Happy End durch eine längere Kampfszene und den Weihnachtsklassiker „Stille Nacht“ abgerundet.

Ohne zu viel zu verraten, lässt sich zusammenfassend sagen, dass das Stück „Die Stille Nacht“ eine künstlerisch wundervolle Neuinszenierung der Weihnachtsgeschichte ist. Es lädt Jung und Alt, egal ob traditionell oder modern, Christen und Nichtchristen ein, sich neu oder zum ersten Mal mit der Weihnachtsgeschichte auseinanderzusetzen.

eventkalender_stille-nacht-weihnachtsmusical.jpg (1280×850)

Tickets unter eventim.de
Noch bis 28.12.-30.12.2024

Ein Kommentar

  1. grauenvoll.kein stall,kein Wohnzimmer nur einfach kalt die ganze Bühnendeco. beste war der Weihnachtsmann.geld in den Dreck geschmissen

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